Sex gegen Taschengeld: Prozess gegen Stiefvater beginnt

21. Oktober 2019
Seitdem das Mädchen etwa neun Jahre alt war, wurde es vom Stiefvater missbraucht. Symbolfoto: pixabay
Braunschweig. Am Dienstag wird vor dem Braunschweiger Landgericht das Verfahren gegen einen 47-jährigen Mann aus Wolfsburg neu gestartet, der im Zeitraum von November 2007 bis Juni 2011 seine Stieftochter wiederholt sexuell missbraucht haben soll. Wie das Landgericht mitteilt, wurde die im März 2019 gestartete Hauptverhandlung wegen der Erkrankung eines Verfahrensbeteiligten ausgesetzt.

Dem Angeklagten wird sexueller Missbrauch in acht Fällen vorgeworfen. Laut Landgericht soll der Mann der Tochter seiner Ehefrau im Alter ab zirka neun Jahren das Angebot gemacht haben, sie könne sich mit sexuellen Handlungen etwas Taschengeld dazu verdienen. Hierzu habe der Angeklagte der Stieftochter Zettel geschrieben und diese vor ihre Tür gelegt. In mehreren Fällen soll der Stiefvater das Mädchen dann aufgesucht und sie angefasst beziehungsweise sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben.

Ehefrau erwischt Mann nackt im Kinderzimmer

Bei dem letzten Übergriff im Juni 2011 sei der Angeklagte erwischt worden. Als die Ehefrau und Mutter nach Hause gekommen sei, habe sie den Mann nackt im Kinderzimmer des Mädchens angetroffen.

Fortsetzungstermine sind für den 24. und 29. Oktober sowie  5. und  6. November angesetzt.
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