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Stadt sucht „Peer-Guides“ als junge Ausstellungsführer

14. September 2018
"Peer-Guides" bei der Begleitung von Schülergruppen im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung (Frühjahr 2017 in der Leonardo-Da-Vinci-Gesamtschule). Foto: Stadt Wolfsburg
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Wolfsburg. Die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg organisiert mit verschiedenen Kooperationspartnern die Ausstellung "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben". Die Ausstellung befasst sich mit Schicksalen von Jugendlichen und jungen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

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Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Jugend-Konzentrationslager Moringen bei Göttingen und Ravensbrück in der Uckermark gelegt.

Die Ausstellung steht allen Interessierten offen. Vorrangig angesprochen sind als Zielgruppen Schulklassen aller weiterführenden Wolfsburger Schulen ab Klasse 7. Schwerpunkt des Ausstellungskonzeptes ist die Arbeit mit jungen „Peer-Guides“, das sind junge Ausstellungsführer, die gleichaltrige Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung begleiten.

„Peer-Guides“ Anmeldung möglich

Die Organisatoren suchen nun interessierte junge Menschen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren, die sich einen ehrenamtlichen Einsatz als „Peer-Guides“ vorstellen können. Zur Vorbereitung auf ihre Aufgabe als Begleiterinnen und Begleiter der Besuchergruppen dienen mehrtägige Seminare. Diese Seminare werden von drei Mitarbeitenden der Jugendförderung durchgeführt. Neben vielen Informationen zur Ausstellung und den Bezügen zur Gegenwart werden auch Fragen zur Arbeit mit Gruppen beantwortet: Wie gestalte ich eine interessante Begleitung? Wie beziehe ich die Besuchergruppe mit ein? Wie gehe ich mit Gruppen um?

Teil der Ausbildung ist eine Fahrt nach Berlin und eine Abschlussfahrt nach München. Im Rahmen dieser Fahrten werden die Gedenkstätten Ravensbrück und Dachau besucht. Wer Interesse an der Mitarbeit als „Peer-Guide“ hat, sollte sich bis zum 19. September bei der Jugendförderung Stadt Wolfsburg melden: Dimitri Tukuser, Tel.-Nr. 0152/34365854 oder (05361)868267, dimitri.tukuser@stadt.wolfsburg.de. Herr Tukuser beantwortet auch gern Fragen zu der Ausstellung.

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