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Stadt will grünes Licht für Gestaltung der Nordhoffachse

18. Dezember 2017 von
Die Heinrich-Nordhoff-Straße ist laut Oberbürgermeister Klaus Mohrs die "Innovationsachse der Stadt". Symbolfoto: Alexander Panknin
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Wolfsburg. Die Stadtverwaltung will für den Bereich der Heinrich-Nordhoff-Straße vom St.-Annen-Knoten bis zur A 39 einen Masterplan entwickeln - und sich vom Rat auf der nächsten Sitzung am kommenden Mittwoch den Auftrag dafür geben lassen.

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Das Ziel der Planung ist eine nachhaltige Stadtentwicklung, wie aus der entsprechenden Beschlussvorlage hervorgeht. „Insbesondere städtebauliche Aspekte, aber auch Mobilitätsaspekte“ sollen gleichermaßen berücksichtigt werden. Der Masterplan soll als Grundlage für die weiteren Entwicklungen der Nordhoffachse dienen.

„Die Stadt Wolfsburg durchlebt gemeinsam mit ihrem wichtigsten Wirtschaftsunternehmen, der Volkswagen AG, gerade eine Zeit des Umbruchs“, begründet Bürgermeister Klaus Mohrs den Vorschlag. Der zunehmende Einsatz digitaler Technik spielt, so Mohrs, dabei eine maßgebliche Rolle. Das mache eine Neuausrichtung des Wirtschaftsstandortes notwendig. „Der Bereich an der Heinrich-Nordhoff-Strasse stellt als bedeutendste Mobilitätsachse und größte Stadtentwicklungsfläche das höchste Entwicklungspotential dar“, erklärt der Stadtverwaltungschef. Hier solle entsprechend der gemeinsamen Initiative von Stadt und Volkswagen „#WolfsburgDigital“ ein neues, nachhaltiges, urbanes und digital erlebbares Quartier entstehen, das die historische Trennung zwischen Werksgelände und Innenstadt entlang des Mittellandkanals weiter überwinde.

Der Planungsansatz soll weit gefasst sein

„Die „Nordhoff-Achse“ wird als „Innovationsachse“ der Stadt verstanden“, meint Mohrs. Vor diesem Hintergrund sei ein integrierter Planungsansatz zu verfolgen, der beispielsweise Themen wie Aufenthaltsqualität, Mobilität, Energie und Umwelt sowie Handel berücksichtigt. Mit der Entwicklung dieser Achsen biete sich der Stadt Wolfsburg die Möglichkeit ein neues wegweisendes Entrée im Herzen Wolfsburgs entstehen zu lassen, das den dynamischen Fortschritt unterstreiche und zu einer weiteren Förderung und damit Stärkung als Wohn-, Wirtschafts- und Einzelhandelsstandort beitrage. Mohrs: „Die urbane Quartiersentwicklung entlang der Heinrich-Nordhoff-Straße soll auch Wolfsburgs Wirtschaft und Bürgern neue Anreize und Möglichkeiten bieten und insbesondere neue Arbeits-, Wohn- und Mobilitätsangebote in Wolfsburg sichtbar und erlebbar machen.“

Für einen starken Wirtschaftsstandort

Maßgebliches Ziel sei im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung die visionäre Weiterentwicklung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wolfsburg und die Realisierung von innovativen und zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten. Die Schaffung von smarten Quartieren mit Arbeitsplätzen, Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen sei mit der Stärkung des ÖPNV und der Förderung der Nahmobilität eng verzahnt

Im Rahmen der sich dann anschließenden eigentlichen Bearbeitung des Masterplanes will Mohrs Strukturen entwickeln, die eine „stetige Information und Beteiligung“ aller Akteure – der politischen Vertreter und der Bevölkerung der Stadt – gewährleisten. „Das Planungsteam sowie vor allem deren Empfehlung für eine Bearbeitungsstrategie werden dem Rat der Stadt Wolfsburg in der ersten Jahreshälfte 2018 vorgestellt.“

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