Sind wir mitten im wärmsten Herbst aller Zeiten?

15. November 2018 von
Die Mitteltemperatur in diesem Herbst liegt bislang nur leicht unter dem absoluten Bestwert. Foto: Anke Donner
Region. Es wird immer wärmer. Das Gefühl, das sich bei einigen Menschen in unserer Region bereits eingeschlichen hat, wenn sie im T-Shirt im November zur Arbeit kommen, lässt sich mit Fakten bestätigen. Eine Statistik des "The Weather Channel" zeigt, dass der wärmster Herbst aller Zeiten bevorstehen könnte.

Der Winter naht. Das Motto vom Hause Stark in der Game-of-Thrones-Serie trifft teilweise auch schon auf unsere Region zu. Auf dem Brocken gab es beispielsweise bereits den ersten Schnee (regionalHeute.de berichtete). Doch noch ist der Herbst da – und das mit phasenweise frühlingshaften Temperaturen. Zum Schoduvel-Start wurden in Braunschweig angenehme 15 Grad gemessen. Daten von „The Weather Channel“, der auch die Wetterangaben unserer Online-Zeitung präsentiert, beweisen nun sogar, dass der wärmste Herbst aller Zeiten bevorstehen könnte.

Seit 1960 wird es immer wärmer

„Dieser Herbst ist bisher sehr warm und auch sehr trocken. Der Herbst 2018 dauert noch bis zum 21.Dezember und könnte noch der wärmste Herbst aller Zeiten werden. Von den fünf wärmsten Herbsten waren vier aus den 2000er Jahren. Es ist also offensichtlich, dass es wärmer geworden ist“, sagt Jan Schenk von „The Weather Channel“ auf Anfrage von regionalHeute.de. Die Mitteltemperatur im bisherigen Herbst liege nur leicht unter dem bislang höchst gemessenen Wert seit 1960, wie die nachfolgende Statistik zeigt.

2018 ist auf dem Weg zum Super-Herbst-Jahr. Grafik: The Weather Channel

Auch wenn der Herbst am 21. Dezember dann, offiziell, beendet ist, gehe es mit den Temperaturen, so jedenfalls die Vorhersage, nicht jahreszeitentypisch nach unten. „Bis zum Januar wird das Wetter mild bleiben und zu warm für die Jahreszeit. Der bevorstehende Kälteeinbruch ändert noch nichts an dieser Vorhersage. Es wird also wieder etwas wärmer Anfang Dezember. Auf 20 Grad können wir aber nicht mehr hoffen“, so Schenk und fügt hinzu: „Wir müssen also mit grünen Weihnachten rechnen.“

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