Studenten stellen neue Ideen für Stadtteilplätze vor

12. März 2019
Studenten der Universität Kassel am Detmeroder Markt bei ihrer Exkursion nach Wolfsburg. Foto: Stadt Wolfsburg/Lars Landmann
Wolfsburg. Mit der Frage wie sich Wolfsburgs Quartierplätze fit für die Zukunft machen könnten haben sich im Zuge des Hochschulprojektes "Freiraumerbe Wolfsburg" die Studenten der Universität Kassel beschäftigt. Am 16. März um 11 Uhr wollen sie ihre Denkansätze am jeweiligen Brunnen beziehungsweise am Torbogen am Marktplatz Steimker Berg vorstellen, so die Stadt Wolfsburg.

Mehr Bäume? Weniger Autos? Was ist gut? Was könnte besser sein? Wie könnten Wolfsburgs Quartiersplätze fit für die Zukunft gemacht werden, ohne ihren stadtbildprägenden Charakter zu verlieren? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Teilnehmer des Hochschulprojektes am Institut für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung beschäftigt. Konkret sei es dabei um den Marktplatz am Steimker Berg, den Brandenburger Platz, den Dunantplatz, den Marktplatz am Rabenberg und den Detmeroder Markt gegangen, die im Hinblick auf veränderte Nutzung und künftige Entwicklung untersucht wurden.

Für die jungen Planer sei die Auseinandersetzung mit den Wolfsburger Plätzen aus den 1930er bis 1960er Jahren ein spannendes Thema gewesen. Jetzt wären sie neugierig auf die Reaktion der Anwohner. „Interessant an der Aufgabenstellung ist, Lösungen zu finden, die sowohl die alteingesessenen Bewohner, als auch die jungen neu Hinzugezogenen ansprechen“, erklärt der Student Oliver Vetter. Es gelte darüber nachzudenken, wie sich Funktion und Nutzung verändert haben und mit welchen weiteren Entwicklungen zu rechnen sei. „Zur Wolfsburger Identität gehört das naturnahe Wohnen. Die Architektur ist sensibel in der Landschaft verankert. Gerade dieser Planungsansatz stellt einen bedeutenden, wieder höchst aktuellen Wert dar“, unterstreicht Professor Ariane Röntz, die das Projekt betreut hat. Alle Arbeiten sind auch in einer Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses vom 18. bis 29. März zu sehen, die am Freitag, 15. März, um 18 Uhr eröffnet wird. Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

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