Südliche Rampen binden Gewerbegebiet Warmenau Ost an

10. Mai 2019
Die Ortsteile Warmenau und Kästorf sollen durch die Rampen entlastet werden. Symbolfoto: Anke Donner
Wolfsburg. Die südlichen Auf- und Abfahrtsrampen zur Anbindung des Gewerbegebietes Warmenau Ost an die Bundesstraße 188 sind fertig gestellt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Bernd Mühlnickel, Leiter des Geschäftsbereichs Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gaben das Vorhaben jetzt im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung frei, so die Stadt Wolfsburg.

Mit dem Projekt werde der Ortsteil Warmenau fortan vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlastet. Damit sei dann der erste Schritt zur Vervollständigung der Anbindung des Gewerbegebietes Warmenau Ost erreicht. Es handele sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Land Niedersachsen als zuständigen Baulastträger für die Bundesstraße 188.

Der Spatenstich für das Bauwerk sei vor genau einem Jahr vorgenommen worden. Im ersten Schritt mussten seinerzeit zunächst die Entwässerungsanlagen hergestellt werden. Dieses sei notwendig gewesen, um Schichtwasser aus dem Damm gezielt abzuleiten. Dafür wäre ein entsprechendes Schachtbauwerk in der Größe eines kleinen Einfamilienhauses hergestellt worden. Anschließend habe im Sommer 2018 der Straßenbau. Hierbei hätten erhebliche Erdbewegungen zur Herstellung der Rampen stattgefunden. Es seien insgesamt rund 35.000 Kubikmeter Boden bewegt und etwa 7.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut worden. Der Anschluss der Rampen an die Bundesstraße 188 habe dann ohne größere Behinderungen des Verkehrs erfolgt. Durch den warmen und trockenen Sommer hätten sich die Arbeiten insgesamt innerhalb eines Jahres umsetzen lassen.

Warmenau und Kästorf werden entlastet

Die Herstellungskosten für die Gesamtbaumaßnahme wurden mit rund 2,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Planung und Realisierung des Projektes durch die Stadt Wolfsburg erfolgte in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, als zuständigem Straßenbaulastträger für die Bundesstraße 188. Weitergehendes Ziel sei der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße in diesem Bereich mit dem Brückenbau und den Rampen auf der Nordseite, um hier das Volkswagenwerk mit einer optimalen Verkehrslösung anzubinden.

In den diesjährigen Sommerferien wolle das Land zunächst eine Deckensanierung mit Verkehrsoptimierung der Bundesstraße 188 vom Weyhäuser Knoten bis Breiter Föhrd durchführen.
Auch die weitergehenden Planungsüberlegungen des Landes Niedersachsen im Bereich der B 188 seien bereits in die städtischen Planungen eingeflossen. Mit der Herstellung der Rampen werde erreicht, dass das Gewerbegebiet Warmenau Ost verkehrlich besser und schneller über die B 188 angeschlossen ist und insbesondere die Ortsteile Warmenau oder auch Kästorf entlastet werden.

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