Tuberkulosefall an Schule: Ansteckungsgefahr gering

6. Juni 2019
Die betroffene Person befindet sich in Behandlung. Auch für die Personen im Umfeld besteht keine große Gefahr, so das Gesundheitsamt. Symbolfoto: Pixabay
Wolfsburg. In der Peter-Pan-Schule in Wolfsburg ist ein Fall von ansteckungsfähiger Tuberkulose aufgetreten. Die erkrankte Person befindet sich in Behandlung. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich andere Personen angesteckt haben, steht die Stadt im engen Austausch mit der Schulleitung, wie die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung berichtet.

Mit einem Elternbrief und  Informationsschreiben wurden auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern und die Lehrkräfte informiert und sensibilisiert. Das Gesundheitsamt wird nun den Personenkreis ermitteln, der über längere Zeit engen Kontakt zu der erkrankten Person innerhalb der letzten Wochen hatte (in diesem Fall in Summe mindestens 40 Stunden in geschlossenen Räumen). Bei diesem Personenkreis werden Tuberkulosetests durchgeführt. Die Tests erfolgen üblicherweise in einem Zeitintervall von sechs bis acht Wochen nach dem letzten Kontakt mit dem Patienten, der Zeitabstand ist wichtig, damit der Test ein verlässliches Ergebnis liefert.

Gesundheitsamt sieht keinen Anlass zur Beunruhigung

Dr. Friedrich Habermann vom Gesundheitsamt betont ausdrücklich, dass für Schüler oder Lehrkräfte kein Grund zur Sorge besteht: „Die Ansteckungsgefahr bei Tuberkulose ist sehr gering. Bei einer frühzeitigen Diagnose ist die Behandlung problemlos möglich und nicht belastend.“ Bei einem Tuberkulose-Fall in einer Wolfsburger Schule im letzten Jahr trat keine Erkrankung im Umfeld der Person auf. 

Im Falle weiterer Fragen und Informationsbedarf steht die Tuberkulose-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes unter der Telefon (05361) 28-2020 zur Verfügung.

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