Weihbischof des Bistums Hildesheim besuchte Wolfsburg

30. August 2018
Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Wolfsburg ein. Foto: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg. Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger, Diözesanadministrator des Bistums Hildesheim, besuchte kürzlich Wolfsburg und wurde von Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Ratssitzungssaal empfangen.

In einem Rückblick auf die Stadtgeschichte erläuterte Klaus Mohrs, dass Wolfsburg zunächst aufgrund der nationalsozialistischen Einflüsse als Stadt ohne Kirchen geplant wurde. Nach den Kriegsjahren war die Sehnsucht der Bevölkerung nach spiritueller Orientierung groß. So wurde im August 1951 die St.-Christophorus-Kirche im Beisein von 5.000 Gläubigen eingeweiht und mit dem Ausbau der Stadt entstanden weitere Kirchen. Seither ist das katholische Leben in Wolfsburg auf vielfältige Weise präsent. Neben Kirchgemeinden liegen auch Kindertagesstätten und die Eichendorff-Schule in katholischer Trägerschaft.

Gerade in der heutigen Zeit wird die Zusammenarbeit von Vertretern aller in Wolfsburg tätigen Religionsgemeinschaften immer wichtiger. So wurde 2013 das Wolfsburger Abrahamsforum gegründet, um ein deutliches Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen. Die gegenseitige Achtung und die Ablehnung von Intoleranz und Gewalt unterstrich auch der Weihbischof aus Hildesheim, im Zuge dessen er die jüngsten Ereignisse in Chemnitz thematisierte.

Im Beisein von Vertretern aus Politik, Kirchen und Ehrenbürgern trug sich der Weihbischof in das Goldene Buch der Stadt Wolfsburg ein und wählte dafür aus Jeremia 29 folgenden Vers aus: „Suchet das Wohl der Stadt und betet für sie zum Herrn. Denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“

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