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Wildunfälle: Eine App soll helfen Schwerpunkte zu erkennen

26. April 2018 von
Die App "Tierfund-Kataster" soll helfen Gefahrenschwerpunkte zu identifizieren. Foto: Alexander Panknin; Polizei Wolfsburg
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Wolfsburg. Spätestens seit Veröffentlichung der letzten Verkehrsunfallstatistik der Polizei Wolfsburg ist klar: Wildunfälle sind und bleiben ein Problem. Im vergangenen Jahr wurden auf den Straßen in Wolfsburg viele Wildunfälle registriert. regionalHeute.de hat bei der Jägerschaft Wolfsburg nachgefragt, welche Maßnahmen helfen können.

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Die Jägerschaft Wolfsburg sei nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stadt Wolfsburg.

Mit gezielten Massnahmen wie blauen Reflektoren, Warnschildern an Unfallstellen, Meldungen an die Behörde bei zugewachsenen Stellen und durch intensive Bejagung des Wildes, das seinen Einstand in Strassennähe hat, werde versucht das Problem einzudämmen.

Tierfund-Kataster

Ein weiterer Versuch Autofahrer vor Wildunfällen zu schützen, ist eine neue App. Diese sei neu und werde hoffentlich bald verlässliche Daten sammeln, so die Jägerschaft:

„Viele Autofahrer melden die Unfälle offenbar nicht, weil sie alkoholisiert gefahren sind, oder Lastwagenfahrer, die keine Schäden am Fahrzeug haben und Zeit sparen wollen“. Die Jägerschaft Wolfsburg befürworte diese App. Es sei dringend geboten die Warnzeichen und Geschwindigkeitshinweise zu beachten: „Die Wildwechsel Schilder stehen nicht ohne Grund dort.“

Man sollte besonders zu Zeiten der Zeitumstellung vermehrt mit Wildwechsel rechnen, dies gelte auch in den Brunftzeiten. Dort wechselten die Tiere „kopflos und zu jeder Tagenszeit“.

Der Deutscher Jagdverband e.V. klärt in einem Film über das Thema auf:

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Zahl der Wildunfälle in Wolfsburg gestiegen

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